Corporate LLM aufbauen: Was Unternehmen wissen müssen
Internes Wissen mit einem eigenen LLM nutzbar machen. Was ein Corporate LLM ist, wann es sich lohnt und wie der Aufbau typischerweise aussieht.
In vielen Unternehmen liegt Wissen verstreut: in PDFs, Confluence, Notion, SharePoint, auf Laufwerken und in den Köpfen einzelner Mitarbeiter. Neue Kollegen brauchen Wochen, um sich zurechtzufinden. Erfahrene Mitarbeiter werden ständig für Rückfragen unterbrochen.
Was ist ein Corporate LLM?
Ein Corporate LLM ist ein KI-Assistent, der auf Ihre internen Wissensquellen zugreift und Fragen beantwortet — in natürlicher Sprache, mit Quellenangabe. Es ist kein öffentliches ChatGPT, sondern ein privates System, das nur auf Ihre Daten zugreift.
Wann lohnt sich ein Corporate LLM?
Ein Corporate LLM lohnt sich, wenn mindestens zwei dieser Punkte zutreffen:
Wie der Aufbau typischerweise aussieht
Phase 1: Datenquellen anbinden. PDFs, Dokumente, Wiki-Seiten und andere Quellen werden indexiert. Die KI lernt keine neuen Fakten — sie macht vorhandenes Wissen durchsuchbar.
Phase 2: Antwortqualität testen. Mit echten Fragen aus dem Arbeitsalltag wird geprüft, ob die Antworten korrekt, vollständig und nützlich sind.
Phase 3: Rollout im Team. Der Assistent wird über eine einfache Chat-Oberfläche oder Integration in bestehende Tools (Slack, Teams) verfügbar gemacht.
Datenschutz und Sicherheit
Sensible Daten können in Ihrer eigenen Infrastruktur bleiben. Private Deployments sind möglich — die Daten verlassen Ihr Unternehmen nicht.
Fazit
Ein Corporate LLM ersetzt keine Mitarbeiter. Es macht vorhandenes Wissen schneller zugänglich und reduziert Rückfragen, Suchzeit und Einarbeitungsaufwand.
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